Datenschutzerklärung
Knowtice · Stand: 24. Oktober 2026. Diese Fassung ersetzt die Fassung vom 22. Oktober 2026.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten in Knowtice ist:
Knowtice UG (haftungsbeschränkt)
vertreten durch den Geschäftsführer Devin Burth
Röhrchenstraße 41
58452 Witten
Telefon: +49 163 7646508
E-Mail: info@knowtice.eu
Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter HRB 23584.
2. Worum es geht
Knowtice ist eine Lernanwendung: Karteikarten, handschriftliche Notizen, Skriptseiten und Logikbäume, dazu KI-gestützte Funktionen wie das Erzeugen von Karten, das Zusammenfassen von Material und das Prüfen deiner Antworten beim Lernen — geschrieben, getippt oder gesprochen. Die Anwendung läuft im Browser und als App auf iPhone, iPad, Mac und Android-Geräten.
Diese Erklärung beschreibt, welche Daten dabei verarbeitet werden, wozu, auf welcher Rechtsgrundlage und wer sie außer uns noch zu sehen bekommt.
3. Welche Daten wir verarbeiten
| Bereich | Daten | Zweck |
|---|---|---|
| Konto | E-Mail-Adresse, dein Passwort — gespeichert nur als Prüfwert (Hashwert), aus dem es sich nicht zurückrechnen lässt —, eine pseudonyme Kennung, Anmeldesitzung; meldest du dich mit Apple an, statt des Passworts die Kennung, die Apple dir für die Anmeldung bei Knowtice zuteilt, und die E-Mail-Adresse, die Apple uns dafür nennt — auf deinen Wunsch eine Weiterleitungsadresse von Apple, hinter der deine echte Adresse verborgen bleibt; Bestätigung des Mindestalters von 16 Jahren, die Fassung der Nutzungsbedingungen, der du zugestimmt hast, Kontostatus, der Weg, auf dem du zugelassen wurdest (Einladung, Hochschuladresse oder Anmeldung in der App bzw. im Browser); dazu, wenn du sie beim ersten Start angibst, dein Name, dein Studienfach und eine Lieblingsfarbe für die App | Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort oder mit Apple, Zuordnung deiner Inhalte, Zugangskontrolle und Altersgrenze; Anrede in der App und passende Voreinstellungen |
| Lerninhalte | Karten, Logikbäume, Notizen, Skriptseiten, Zeichnungen, hochgeladene Dateien, Lernereignisse | Speichern und Abgleichen deines Lernstands zwischen deinen Geräten |
| KI-Nutzung | Der Text und die Bilder, die du an eine KI-Funktion gibst — etwa Skript- und PDF-Seiten, Fotos oder Ausschnitte deiner Handschrift —, und die Antwort darauf; dazu Funktion, Modell, Verbrauch und Kosten. Aufbewahrt werden davon nur Text und Antwort, von Bildern und PDF-Seiten nur Dateityp, Größe und eine Prüfsumme (Abschnitt 6) | Ausführen der Funktion, Abrechnung des Guthabens, Fehlersuche und Missbrauchskontrolle |
| Betrieb | Inhaltsfreie Angaben zu KI-Verbrauch und Kosten, belegter Speicherplatz, technische Fehlercodes, dazu der Zeitpunkt deiner Registrierung sowie Beginn und Ende eines Abos — pseudonym und unabhängig von einer Einwilligung in die Produktanalyse | Stabilität und Sicherheit des Dienstes, Kostenkontrolle, Verwaltung von Tarif und Abo |
| Gratis-Probezeitraum | Ob und wann du ihn gestartet hast; beim Start in der App ein Prüfwert (Hashwert) der Kennung, die Apple deinem Apple-Account für Knowtice gibt — die Kennung selbst speichern wir nicht. In der App für Android stattdessen ein Prüfergebnis von Google Play Integrity (ob die App aus Google Play stammt, auf einem echten Gerät läuft und aus Google Play bezogen wurde) und ein Ja/Nein-Wert, den Google für uns zu deinem Gerät speichert („Device Recall“) — eine Kennung deines Geräts erfahren wir nicht | Den Gratis-Probezeitraum nur einmal je Konto gewähren, in der App für iPhone, iPad und Mac zusätzlich je Apple-Account, in der App für Android je Gerät |
| Beispiel-Ordner der Tour ohne Konto | Das Thema, das du in der Tour eingibst, dein Studienstand und deine Fächergruppe, falls angegeben; ein Geräte-Nachweis, den die App dafür bei Apple (DeviceCheck) oder in der App für Android bei Google (Play Integrity) abholt; ein Prüfwert (Hashwert) deiner IP-Adresse mit täglich wechselndem Schlüssel — die Adresse selbst speichern wir dafür nicht; dazu Tageszahlen ohne Bezug zu einer Person (Aufrufe, Kosten) | Den Beispiel-Ordner der Tour mit der KI erzeugen — auf unsere Kosten, einmal je Gerät und mit einer Grenze je Netzadresse, damit sich das kostenlose Angebot nicht ausnutzen lässt |
| Zählung von Willkommensseite, Tour, Anmeldung und Paketwahl | Wie weit du beim ersten Start kommst — Willkommensseite geöffnet und abgeschickt, „Die App selber erkunden“ gewählt, welche Station und welchen Schritt der Tour du erreichst, Tour beendet, danach ob die Anmeldung erschien und ob und auf welchem Weg (Apple, E-Mail, neues oder bestehendes Konto) du dich zum ersten Mal auf dem Gerät angemeldet hast, ob die Paketwahl erschien und was du dort gewählt hast (später entscheiden, Gratis-Probezeitraum, Freemium, Paket und Laufzeit) —, dazu deine Fächergruppe und der Weg durch die Tour, der sich aus deinem Studienstand ergibt, falls angegeben, und ob du die App oder den Browser nutzt. Wir zählen davon nur, wie oft jede Kombination an einem Tag vorkam: keine Zeile je Besuch, kein Bezug zu deinem Konto, auch nach der Anmeldung nicht, keine Kennung deines Geräts, und auf deinem Gerät legt die App dafür nichts ab. Dazu ein Prüfwert (Hashwert) deiner IP-Adresse mit täglich wechselndem Schlüssel — die Adresse selbst speichern wir dafür nicht | Erkennen, an welcher Stelle Neue zwischen dem ersten Start und der Paketwahl aufhören, und Tour, Anmeldung und Paketwahl dort verbessern; mit dem Prüfwert die Zahl der Meldungen je Netzadresse begrenzen, damit niemand die Zahlen verfälscht |
| Konto anlegen in der App | Deine E-Mail-Adresse und ein Geräte-Nachweis von Apple (DeviceCheck) oder Google (Play Integrity); daraus ein Anmeldeschein — ein Prüfwert über Adresse und Ablaufzeit —, der in den Anmeldedaten deines Kontos bleibt | Prüfen, dass ein neues Konto aus unserer App auf einem echten Gerät kommt, damit niemand massenhaft Konten mit fremden Adressen anlegt |
| Freunde einladen | Dein Einladungscode und wie viele deiner Freunde schon belohnt wurden. Gibst du selbst einen Code ein: wessen Code es war, wann du ihn eingegeben hast, an welchen Tagen du danach gelernt hast (nur das Datum) und ob die Einladung gewertet wurde. Beim Abholen oder Eingeben eines Codes in der App ein Prüfwert (Hashwert) der Kennung, die Apple deinem Apple-Account für Knowtice gibt — die Kennung selbst speichern wir nicht; in der App für Android stattdessen ein Prüfergebnis von Google Play Integrity, von dem wir nichts behalten. Wer dich eingeladen hat, sieht nur Zahlen, nie deinen Namen oder deine E-Mail-Adresse | Belohnungen für Einladungen gewähren und verhindern, dass sich jemand selbst einlädt |
| Produktanalyse | Nur mit deiner Einwilligung: Ereignisse aus einer festen Liste — zum Beispiel App geöffnet, Ansicht gewechselt, Karte, Stapel oder Skript entstanden, Lernrunde beendet —, dazu Zahlen — teils in groben Stufen wie Dauer und Kartenzahl einer Lernrunde, teils genau wie die Zahl neu entstandener Karten oder synchronisierter Seiten —, App-Version, Gerätetyp, Fehlerart ohne Meldungstext und deine pseudonyme Kennung. In der App außerdem, ob du über eine Anzeige im App Store zu Knowtice gekommen bist und über welche: Apple nennt uns auf eine einmalige Anfrage Kampagne, Anzeigengruppe, Suchbegriff, Anzeige, ob es dein erster oder ein erneuter Download war, wann du die Anzeige angetippt oder gesehen hast und das Land (Apples Verfahren AdServices); wir speichern das bei deinem Konto, dazu eine zufällige Kennung deiner Installation. Nie dabei: Karten, Notizen, Skripte, Handschrift, Dateien oder deine Eingaben an die KI. | Erkennen, welche Funktionen genutzt werden und wo es hakt; sehen, welche Anzeigen im App Store die Menschen erreichen, für die Knowtice gemacht ist |
| Werbemessung (nur in der App) | Ohne Zustimmung, nur an Apple: wie weit du nach der Installation gekommen bist — installiert, Konto angelegt, Gratis-Probezeitraum gestartet, Abo gekauft — als Stufe von 0 bis 3 (Apples Verfahren SKAdNetwork). Apple leitet sie verzögert und ohne Kennung deines Geräts oder Kontos an das Werbenetz weiter, über dessen Anzeige du Knowtice geladen hast; kamst du nicht über eine Anzeige, geht nichts weiter. Nur wenn du in Apples Fenster „Tracking erlauben“ zustimmst, zusätzlich an TikTok: die Werbekennung deines Geräts (IDFA), Gerätedaten (Modell, Betriebssystem, Sprache, App-Version), deine IP-Adresse, die Ereignisse App installiert und geöffnet, Konto angelegt, Gratis-Probezeitraum gestartet und Abo gekauft (mit dem Produkt) sowie bei einem Kauf Apples Kaufbeleg mit Preis und der pseudonymen Kennung deines Kontos. Nie dabei: Name, E-Mail-Adresse, Lerninhalte oder Eingaben an die KI | Messen, ob eine Anzeige auf TikTok dazu geführt hat, dass du Knowtice installierst, ein Konto anlegst oder ein Abo abschließt |
| Geteilte Dokumente | Wenn du einen Freigabelink erstellst: eine Fassung des Skripts mit allen Seiten, Handschrift, Zeichnungen, Bildern, Folienbildern und einem eventuell importierten PDF; dazu der Link selbst mit Erstellung, Ablauf, Rückzug und der Zahl der Abrufe. Nicht dabei: dein Name, deine E-Mail-Adresse und die Frage, wer den Link geöffnet hat. Nur wenn du den Link ausdrücklich auf eine Höchstzahl von Personen begrenzt, halten wir zusätzlich fest, welche Konten ihn schon geholt haben — nicht als Kontokennung, sondern als nicht zurückrechenbarer Prüfwert, der nur zu diesem einen Link passt und mit ihm gelöscht wird | Das Dokument anderen bei Knowtice angemeldeten Nutzerinnen und Nutzern zugänglich machen, die den Link erhalten — auch wenn er weitergereicht wurde —, damit sie sich eine eigene Kopie holen können; und, falls du eine Höchstzahl gesetzt hast, diese einhalten |
| Empfängeradresse, Betreff, Nachricht mit dem Bestätigungscode und -link beim Anlegen deines Kontos oder mit dem Code für ein neues Passwort, Zustellprotokolle | Bestätigung deiner E-Mail-Adresse und Zurücksetzen deines Passworts | |
| Zugriff | IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browser- und Gerätekennung sowie Anmelde- und Sitzungsprotokolle. Diese Daten fallen bei unseren Dienstleistern an, sobald dein Gerät die Anwendung aufruft. | Ausliefern der Anwendung, Abwehr von Missbrauch und Angriffen, Fehlersuche |
| Auf dem Gerät | Lokale Kopie deiner Inhalte und Zwischenspeicher, deine Anmeldesitzung, Geräteeinstellungen wie Werkzeug und Ansicht sowie deine Entscheidungen zu Produktanalyse und KI-Verarbeitung; dazu, nur in der App auf iPhone, iPad und Mac und nur wenn du „In der Gerätesuche zeigen“ einschaltest, die Namen deiner Stapel, Skripte, Zusammenfassungen und Klausuren samt Art und Ordner sowie eine interne Kennung deines Kontos im Suchverzeichnis des Geräts; im Lernmodus „Auditives Lernen“, nur in der App auf iPhone, iPad und Mac, deine Stimme, während du eine Antwort sprichst — dein Gerät wandelt sie in Text um; eine Aufnahme entsteht nicht; dazu, wenn eine natürliche Stimme vorliest, die Tonclips deiner vorgelesenen Karten und der kurzen Ansagen (je Konto höchstens 250 MB; ein Clip, der acht Wochen nicht gehört wurde, wird beim nächsten Start der App gelöscht, und bei Platzmangel weichen die am längsten nicht gehörten) | Arbeiten ohne Verbindung, angemeldet bleiben, Einstellungen behalten; mit der Gerätesuche deine Inhalte über die Suche des Geräts finden und direkt öffnen; beim auditiven Lernen die Frage vorlesen und deine gesprochene Antwort verstehen; vorgelesene Clips behalten, damit dieselbe Karte nicht ein zweites Mal erzeugt und berechnet wird. Synchronisierte Inhalte und Bilder werden zusätzlich in der Cloud gesichert. |
| Rückmeldungen | Titel, Beschreibung, gewählte Dringlichkeit und freiwillig angehängte Bildschirmfotos; dazu die Ansicht, aus der du schreibst, Name und Kennung des geöffneten Dokuments, App-Version, Browserkennung, Fenstergröße, Sprache, Plattform und ob du offline oder in der installierten App arbeitest. Meldest du in der App für Android einen KI-Inhalt („KI-Inhalt melden“), dazu der Grund, die KI-Funktion, ein Auszug des gemeldeten Inhalts und deine Anmerkung. Antworten wir dir, dazu unsere Antwort und die E-Mail-Adresse deines Kontos, an die sie geht; die Antwort-E-Mail zitiert deine Meldung | Deine Meldung bearbeiten, den Fehler beheben und dir per E-Mail antworten |
| Umfragen in der App | Stellen wir dir in einem Hinweis eine Frage — etwa „Wie gut gefällt dir Knowtice von 1 bis 10?“ — und du antwortest, speichern wir deine Antwort (die gewählte Zahl oder Antwort und, wenn du etwas schreibst, deinen Text), den Zeitpunkt, die Art deines Geräts (iPad, iPhone, Mac oder Browser) und den Stand der App, zugeordnet zu deinem Konto. Je Konto zählt eine Antwort; antwortest du noch einmal, ersetzt die neue die alte | Meinungen und Wünsche auswerten und Knowtice danach verbessern; die Zuordnung zum Konto brauchen wir, damit jede Person nur einmal zählt. In der Auswertung sehen wir die Antworten ohne Namen und ohne E-Mail-Adresse |
Hinweise und Umfragen in der App. Welche Hinweise dir die App zeigt, wählt sie nach deinem Paket, dem Alter deines Kontos, deinem Gerät und deinem Studienfach — und auf Wunsch des Hinweises nach deiner Lernaktivität, etwa wie viele Tage du zuletzt gelernt hast. Die Lernaktivität rechnet die App dafür auf deinem Gerät aus deinem Lernstand; sie geht dazu nicht an uns. Wie oft ein Hinweis auf deinem Gerät schon kam, merkt sich die App ebenfalls nur dort. Eine Frage zu beantworten ist freiwillig; schließt du den Hinweis, speichern wir nichts.
Geteilte Dokumente. Erstellst du für ein Skript einen Freigabelink („Zusammenarbeit“), legen wir eine Fassung dieses Skripts für die Freigabe ab: die Seiten mit Handschrift, getipptem Text, Zeichnungen, Bildern und Folienbildern und — falls vorhanden — das importierte PDF. Dein Name und deine E-Mail-Adresse kommen nicht hinein; in die Freigabe geht nur, was zum Dokument selbst gehört. Den Link ordnen wir intern deinem Konto zu.
Beim Erstellen kannst du zweierlei festlegen — musst es aber nicht: für wie viele Personen der Link gelten soll und wie lange. Ohne Angabe gilt er für beliebig viele angemeldete Personen und 30 Tage lang. Wer eine Grenze setzt, kann bis zu fünfzig Personen und zwischen einem und dreißig Tagen wählen.
Ohne Begrenzung halten wir nicht fest, wer einen Link eingelöst hat — im ganzen Server-Weg gibt es dafür kein Feld; gezählt wird nur, wie oft geholt wurde.
Setzt du eine Höchstzahl, müssen wir wiedererkennen, wer den Link schon geholt hat, sonst wäre die Grenze wirkungslos. Wir speichern dafür nicht die Kennung des Empfängerkontos, sondern einen Prüfwert, der aus dem Link und dem Konto gerechnet wird und sich nicht zurückrechnen lässt. Er gilt nur für diesen einen Link: Dieselbe Person ergibt bei einem anderen Link einen anderen Wert, sodass sich daraus keine Spur über mehrere Freigaben hinweg ergibt. Diese Werte löschen wir mit dem Link. Gezählt werden dabei Personen und nicht Abrufe — wer den Link schon geholt hat, kommt auch nach einem Verbindungsabbruch wieder an seine Kopie.
Wer den Link erhält und bei Knowtice angemeldet ist, kann sich daraus eine eigene Kopie in seine Bibliothek holen — auch dann, wenn der Link weitergereicht wurde. Die Kopie gehört danach zu seinem Konto: Du kannst sie nicht zurückholen und nicht ändern, und seine Änderungen kommen nicht zu dir zurück. Es ist eine Kopie, kein gemeinsam bearbeitetes Dokument.
Zu jedem Link speichern wir, wann er erstellt wurde, wann er abläuft und wie oft er geöffnet wurde. Wer ihn geöffnet hat, speichern wir nicht.
Gerätesuche. In der App auf iPhone, iPad und Mac kannst du unter Einstellungen → Allgemein „In der Gerätesuche zeigen“ einschalten; voreingestellt ist es aus, im Browser gibt es die Funktion nicht. Dann legt die App die Namen deiner Stapel, Skripte, Zusammenfassungen und Klausuren, jeweils mit Art und Ordner, in das Suchverzeichnis deines Geräts, dazu eine interne Kennung deines Kontos und des jeweiligen Elements, damit ein Treffer das Richtige öffnet und nur deine Einträge gelöscht werden. Karteninhalte, Antworten, Skriptseiten und Handschrift kommen nicht hinein. Das Verzeichnis liegt auf dem Gerät; Knowtice überträgt es nicht. Nach Apples Angaben wird es weder in Apples Suchindex auf dessen Servern aufgenommen noch mit deinen anderen Geräten abgeglichen. Beachte aber: Wer dein Gerät benutzen kann, sieht die Treffer, und Funktionen von Apple wie Siri können auf das Verzeichnis zugreifen; dafür gelten Apples eigene Bestimmungen. Ausschalten kannst du die Funktion jederzeit in Knowtice; dann entfernt die App die Namen sofort. In den Einstellungen deines Geräts unter Suche → Knowtice lassen sich die Treffer nur ausblenden, entfernt werden sie dort nicht.
Teile nur Inhalte, die du weitergeben darfst. Prüfe vor dem Erstellen eines Links besonders, ob in deinem Dokument personenbezogene Daten oder Fotos anderer Menschen stecken — in einer abfotografierten Vorlesungsfolie, in einer Fallbeschreibung, in einem Bildschirmfoto. Solche Inhalte erreichen uns über dich, nicht über die betroffene Person, und wir können ihnen nicht ansehen, wem sie gehören.
Bitte keine echten Personendaten in Lerninhalte schreiben. Freitext, Lernmaterial und KI-Eingaben können unbeabsichtigt Gesundheitsdaten, weltanschauliche Angaben oder Daten anderer Menschen enthalten. Nichts davon wird dadurch harmlos, dass es „Lerninhalt“ heißt. Verwende für Fälle und Beispiele erfundene oder unkenntlich gemachte Angaben.
Das gilt auch für Bildschirmfotos an einer Rückmeldung: Sie zeigen deinen Bildschirm so, wie er in dem Moment war. Was darauf zu sehen ist, entscheidest du.
4. Rechtsgrundlagen
- Konto, Anmeldung, Speichern und Abgleichen deiner Inhalte, KI-Funktionen: Erfüllung des Nutzungsvertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für die KI-Funktionen holen wir zusätzlich deine ausdrückliche Zustimmung zur Weitergabe an die Modellanbieter ein — das verlangt Apple für Apps im App Store. Ziehst du sie zurück, bleiben die KI-Funktionen aus; alles andere in Knowtice funktioniert weiter.
- Sicherheit, Missbrauchsabwehr, Stabilität, Kostenkontrolle: berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — daran, den Dienst betreiben zu können, ohne dass er ausfällt oder ausgenutzt wird.
- Produktanalyse: deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie ist freiwillig, Knowtice funktioniert ohne sie genauso, und du kannst sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Bis zum Widerruf bleibt die Verarbeitung rechtmäßig.
- Werbemessung mit TikTok (nur in der App): deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG, die du in Apples Fenster „Tracking erlauben“ gibst. Sie ist freiwillig, Knowtice funktioniert ohne sie genauso. Ohne deine Zustimmung startet die App TikToks Software (das TikTok App Events SDK) gar nicht. Widerrufen kannst du sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft: in der App unter Einstellungen → Allgemeine Einstellungen → Einwilligungen → „Werbemessung“ oder in den Einstellungen deines Geräts unter Datenschutz & Sicherheit → Tracking. Danach sendet die App nichts mehr an TikTok. Für einen Teil dieser Verarbeitung sind wir mit TikTok gemeinsam verantwortlich (Abschnitt 5).
- Stufenmeldung an Apple (SKAdNetwork): berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — daran zu erfahren, welche Werbung für Knowtice wirkt. Die App teilt nur dem Betriebssystem deines Geräts eine Zahl von 0 bis 3 mit; Apple gibt sie ohne Kennung deines Geräts oder Kontos und nur dann weiter, wenn du über eine Anzeige gekommen bist. Wir selbst erfahren dabei nichts über dich.
- Speichern und Auslesen auf deinem Gerät: Die lokale Kopie, die Anmeldesitzung und deine Einstellungen legt die App auf deinem Gerät ab, weil der Dienst, den du ausdrücklich nutzen willst, ohne sie nicht funktioniert (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Für die Produktanalyse merkt sich die App zusätzlich, an welchen Tagen sie geöffnet wurde, damit sie das nur einmal am Tag meldet — nur mit deiner Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG). Ebenso nur mit dieser Einwilligung fragt die App einmal Apples Herkunftsangabe auf deinem Gerät ab (AdServices) und legt dafür eine zufällige Kennung der Installation ab. Cookies setzt Knowtice nicht.
- Gerätesuche: Die Namen im Suchverzeichnis deines Geräts legt die App nur ab, nachdem du die Funktion selbst eingeschaltet hast — als Teil des Dienstes, den du damit ausdrücklich wünschst (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Nach der DSGVO ist das, wie die übrigen Daten auf deinem Gerät, Teil der Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
- Auditives Lernen: Wählst du beim Lernen den Modus „Auditives Lernen“ — nur in der App auf iPhone, iPad und Mac und in der App für Android ab Android 12 —, liest die App die Frage vor und hört über das Mikrofon deine Antwort. Vorgelesen wird von einer natürlichen Stimme: Dafür geht der Text, der dir vorgelesen wird — die Frage, die Antwort und die kurzen Ansagen der App —, an Soniox in der Europäischen Union (Abschnitte 5 und 6) und kommt als Ton zurück. Das geschieht nur mit deiner Zustimmung zu den KI-Funktionen und nur, solange dein Paket KI-Guthaben hat; ohne beides oder ohne Verbindung pausiert der Modus, eine andere Stimme liest nicht. Deine eigene Stimme geht nicht dorthin. In Text verwandelt sie die Spracherkennung deines Geräts; die App verlangt dabei die Verarbeitung auf dem Gerät und schaltet den Modus ab, wenn dein Gerät sie für die Sprache nicht anbietet. Eine Aufnahme entsteht nicht, und Sprachdaten werden dafür weder an uns noch an Server von Apple oder Google gesendet. Der Mikrofonzugriff geschieht auf deinen ausdrücklichen Wunsch als Teil des Dienstes (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG); nach der DSGVO ist er, wie die übrigen Daten auf deinem Gerät, Teil der Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Nur der erkannte Text deiner Antwort geht — wie eine getippte Antwort, nur bei freien Antworten und nur mit deiner Zustimmung zu den KI-Funktionen — an das Sprachmodell, das ihn mit der Musterantwort vergleicht (Abschnitt 6). Bewertest du selbst oder hast du kein KI-Guthaben, verlässt auch dieser Text dein Gerät nicht.
- Dokumente per Link weitergeben: Erfüllung des Nutzungsvertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — für deine Daten, wenn du einen Link erstellst, und für die Daten des Empfängers, wenn er sich daraus eine Kopie holt. Beide nutzen damit eine Funktion, die zu unserem Vertrag mit ihnen gehört.
- Personenbezogene Daten anderer Menschen in einem geteilten Dokument: berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Diese Menschen sind nicht unsere Vertragspartner, deshalb trägt lit. b hier nicht. Unser Interesse ist, eine Funktion bereitzustellen, die unsere Nutzerinnen und Nutzer ausdrücklich verlangen; dem stehen die Interessen der betroffenen Person gegenüber. Dafür beschränken wir, was überhaupt geht: Der Link ist geheim und nicht erratbar, nur angemeldete Nutzer können ihn einlösen, die Ablage ist nicht öffentlich, der Link läuft spätestens nach 30 Tagen ab, die teilende Person kann ihn zusätzlich auf eine Höchstzahl von Empfängern und eine kürzere Laufzeit begrenzen, und sie kann ihn jederzeit zurückziehen. Wir sehen die Inhalte nicht durch und entscheiden nicht über sie. Wir bekommen diese Daten von der Person, die den Link erstellt — nicht von der betroffenen Person selbst. Art. 14 DSGVO verlangt dann grundsätzlich, dass wir sie benachrichtigen. Das ist uns nicht möglich, solange uns der Inhalt einer Freigabe nicht zur Kenntnis gelangt: Wir lesen ihn nicht, und wir müssen ihn nach Art. 11 Abs. 1 DSGVO auch nicht lesen, nur um jemanden zu finden, den wir ohnehin nicht erreichen könnten. Diese Erklärung ist deshalb zugleich die öffentlich zugängliche Information nach Art. 14 Abs. 5 lit. b DSGVO. Erfahren wir jedoch in einem konkreten Fall, wer du bist, und haben wir einen Weg, dich zu erreichen, benachrichtigen wir dich unverzüglich — dann greift die Ausnahme für diesen Fall nicht mehr. Wenn du Daten über dich in einem geteilten Dokument vermutest, schreib uns unter info@knowtice.eu: Wir gehen dem nach, ziehen die Freigabe zurück, wenn sie deine Rechte verletzt, und sagen dir, was wir getan haben.
- Rückmeldungen: Erfüllung des Nutzungsvertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit du uns eine Störung meldest; im Übrigen berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO daran, Knowtice zu verbessern.
- Umfragen in der App: berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO daran, zu erfahren, wie Knowtice ankommt und was fehlt. Deine Antwort ist freiwillig; ohne sie funktioniert alles genauso. Welche Hinweise du siehst, entscheiden wir aus Angaben, die wir für dein Konto ohnehin haben, und aus deinem Lernstand auf deinem Gerät, ebenfalls aus berechtigtem Interesse.
- Kauf des Abonnements in der App: Erfüllung des Nutzungsvertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Zuordnung deines Kaufs bei Apple oder Google Play zu deinem Konto und das Festhalten von Beginn und Ende deines Abos.
- Gratis-Probezeitraum einmal je Apple-Account oder je Gerät: berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — daran, dass sich das kostenlose Angebot nicht mit immer neuen Konten wiederholen lässt. Startest du den Probezeitraum, schickt die App den Nachweis mit, den Apple über deinen Download von Knowtice ausstellt. Wir prüfen seine Echtheit und behalten daraus nur den Prüfwert der Kennung deines Apple-Accounts. In der App für Android schickt die App stattdessen ein Prüfergebnis von Google Play Integrity mit, das an deine Anmeldung gebunden ist. Google bestätigt uns damit, dass die App aus Google Play stammt und auf einem echten Gerät läuft, und sagt uns, ob auf diesem Gerät schon ein Gratis-Probezeitraum lief. Nach dem Start merkt Google sich das für uns als Ja/Nein-Wert zu deinem Gerät.
- Geräte-Nachweis bei der Tour ohne Konto und beim Anlegen eines Kontos: berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — daran, dass sich die kostenlose KI der Tour nicht beliebig oft abrufen lässt und niemand massenhaft Konten anlegt. Die App holt den Nachweis bei Apple ab und gibt ihn unverändert an unseren Server, der ihn Apples Dienst DeviceCheck vorlegt. Zu Apple geht dabei nur der Nachweis — kein Name, keine E-Mail-Adresse, keine Kennung deines Kontos. Für die Tour merkt sich Apple für Knowtice zwei Bits je Gerät (ob die Tour-KI dort schon lief), auch über eine Neuinstallation hinweg; eine Kennung deines Geräts erfahren wir dabei nicht. Die KI-Anfrage der Tour selbst geht nur mit deiner Zustimmung zu den KI-Funktionen hinaus, nach der die Tour vorher fragt. In der App für Android holt die App den Nachweis bei Google Play Integrity ab, gebunden an die einzelne Anfrage. Google erhält dabei keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und keine Kennung deines Kontos; für die Tour merkt sich Google für Knowtice zwei Ja/Nein-Werte je Gerät, auch über eine Neuinstallation und ein Zurücksetzen hinweg.
- Zählung von Willkommensseite, Tour, Anmeldung und Paketwahl: berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — daran, zu erkennen, wo Neue zwischen dem ersten Start und der Paketwahl aufhören, und Tour, Anmeldung und Paketwahl dort zu verbessern. Gezählt werden nur Tagessummen ohne Bezug zu einer Person. Den Prüfwert deiner IP-Adresse brauchen wir nur, um die Zahl der Meldungen je Netzadresse zu begrenzen; nach 2 Tagen ist er gelöscht (Abschnitt 7).
- Freunde einladen: Vertrag nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit es um deine Belohnung geht; berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO daran, dass sich niemand selbst einlädt. Holst du deinen Code ab oder gibst du einen ein, schickt die App den Nachweis mit, den Apple über deinen Download von Knowtice ausstellt; wir prüfen seine Echtheit und behalten daraus nur den Prüfwert der Kennung deines Apple-Accounts. In der App für Android schickt die App stattdessen ein Prüfergebnis von Google Play Integrity mit, gebunden an deine Anmeldung; wir prüfen damit nur, dass die App aus Google Play stammt und auf einem echten Gerät läuft, und behalten davon nichts.
- Dokumentenscanner und Texterkennung in der App für Android: Erfüllung des Nutzungsvertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit du die Funktion nutzt. Für die Angaben zu Gerät und App und die Messwerte, die die Google-Play-Dienste dabei an Google senden (Abschnitt 5), unser berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO daran, für Scanner und Texterkennung bewährte Bausteine des Betriebssystems zu nutzen. Deine Bilder und die erkannten Texte gehen dabei nicht an Google.
- Nachrichten an uns per E-Mail: Erfüllung des Nutzungsvertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit es um dein Konto geht; bei Anfragen zu deinen Rechten die rechtliche Verpflichtung nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO; im Übrigen unser berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, dir zu antworten.
- Gesetzliche Aufbewahrung von Abrechnungsunterlagen: rechtliche Verpflichtung nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
5. Wer die Daten außerdem verarbeitet
Die folgenden Unternehmen bekommen Daten zu sehen. Supabase, Vercel, Resend, Requesty und IONOS verarbeiten sie in unserem Auftrag, soweit die Tabelle nichts anderes sagt; die Modellanbieter erreichen wir über Requesty. Mit TikTok sind wir für einen Teil der Werbemessung gemeinsam verantwortlich (unten, „Gemeinsame Verantwortung mit TikTok“). Apple und Google sind beim Kauf in der App eigene Verantwortliche, nicht unsere Auftragsverarbeiter — dasselbe gilt für Vercel, soweit es um die Betriebsdaten seines eigenen Dienstes geht. Wo Daten außerhalb der EU verarbeitet werden, nennt die Tabelle, worauf wir die Übermittlung stützen: auf einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission — für die Vereinigten Staaten den EU-US-Datenschutzrahmen, dem der Anbieter beigetreten ist, für das Vereinigte Königreich den Beschluss zu diesem Land — oder auf die Standardvertragsklauseln. Eine Kopie der jeweiligen Garantien senden wir dir auf Anfrage an info@knowtice.eu.
| Anbieter | Wofür | Ort |
|---|---|---|
| Supabase | Datenbank, Anmeldung, Dateiablage, tägliche Sicherung der Datenbank | Irland; Konto- und Supportdaten teils außerhalb der EU — Vertragspartner und Datenimporteur ist die Supabase Pte. Ltd. in Singapur, dazu Verarbeitung in den Vereinigten Staaten — Standardvertragsklauseln |
| Vercel | Auslieferung der Anwendung und der Schnittstelle. Für die dabei anfallenden Betriebsdaten des Dienstes ist Vercel nach seinem eigenen Vertrag selbst verantwortlich, nicht unser Auftragsverarbeiter | Vereinigte Staaten, mit weltweiter Verarbeitung möglich — EU-US-Datenschutzrahmen und Standardvertragsklauseln |
| Resend | Versand der Anmelde-E-Mails und unserer Antworten auf deine Rückmeldungen | Versand über Irland; Konto-, Metadaten und Protokolle in den Vereinigten Staaten — EU-US-Datenschutzrahmen und Standardvertragsklauseln |
| Requesty | Vermittlung der KI-Anfragen | Anfragen über den EU-Zugang in Frankfurt; das Unternehmen sitzt im Vereinigten Königreich — Angemessenheitsbeschluss |
| Microsoft Azure OpenAI | Sprachmodell für die KI-Funktionen — Karten, Zusammenfassungen, Logikbäume, Probeklausuren und weitere (erreicht über Requesty) | Schweden |
| Google Vertex AI | Sprachmodell für die Prüfung deiner Antworten beim Lernen — geschrieben, getippt oder gesprochen; gesprochene Antworten erreichen es nur als Text — und für das Lesen von Begriffen, die du auf einem Bild oder in deiner Handschrift mit einem Tape abdeckst; außerdem Ausweichmodell für alle übrigen KI-Funktionen, wenn das Hauptmodell nicht antwortet, überlastet ist oder die Anfrage mit seinem Inhaltsfilter ablehnt — dann erhält Google dasselbe Material (erreicht über Requesty) | Europäische Union |
| Soniox | Natürliche Vorlese-Stimme beim auditiven Lernen (nur mit Ultimate): erhält den Text, der dir vorgelesen wird — Frage, Antwort, kurze Ansagen —, und gibt ihn als Ton zurück; nicht deine Stimme, nicht dein übriges Material | Europäische Union — wir nutzen ausschließlich Sonioxs Region EU. Das Unternehmen sitzt in den Vereinigten Staaten; ein Zugriff von dort — etwa für Sicherheit oder Support — stützt sich auf die Standardvertragsklauseln, die Teil unseres Auftragsverarbeitungsvertrags mit Soniox sind. Nach Sonioxs Bedingungen wird die Anfrage nur im Arbeitsspeicher verarbeitet, nicht gespeichert und nicht zum Training verwendet |
| Apple | Kauf des Abonnements in der App: Abschluss, Abrechnung und Verwaltung des Abos. Für den Kauf ist Apple selbst verantwortlich, nicht unser Auftragsverarbeiter. Außerdem der Geräte-Nachweis (DeviceCheck) bei der Tour ohne Konto und beim Anlegen eines Kontos (Abschnitt 4): Apple erhält nur den Nachweis selbst. Und „Mit Apple fortfahren“: Apple prüft deine Anmeldung und bestätigt sie uns mit der Kennung und der E-Mail-Adresse aus Abschnitt 3; für die Anmeldung bei Apple ist Apple selbst verantwortlich. Löschst du dein Konto, ziehen wir die Freigabe bei Apple zurück (Abschnitt 9). Und, nur in der App und nur mit deiner Einwilligung in die Produktanalyse, die Herkunftsangabe (AdServices): Wir schicken Apple einmal einen Prüfwert, den dein Gerät dafür erzeugt, und Apple sagt uns, ob und über welche Anzeige im App Store du gekommen bist (Abschnitt 3). Für Apple Ads ist Apple selbst verantwortlich | Beim Kauf ist Empfänger die Apple Distribution International Ltd. in Irland, also innerhalb der EU — wir selbst übermitteln damit nicht in ein Drittland. Was Apple anschließend in eigener Verantwortung damit tut, auch in den Vereinigten Staaten, richtet sich nach Apples eigenen Datenschutzbestimmungen. Den Dienst DeviceCheck betreibt Apple Inc. in den Vereinigten Staaten. Was Apple bei der Anmeldung mit Apple verarbeitet, richtet sich nach Apples eigenen Datenschutzbestimmungen; für die Herkunftsangabe gelten Apples Datenschutzbestimmungen zu Apple Ads |
| Google (Google Play) | Kauf des Abonnements in der App für Android: Abschluss, Abrechnung und Verwaltung des Abos. Für den Kauf ist Google selbst verantwortlich, nicht unser Auftragsverarbeiter | Beim Kauf ist Empfänger die Google Commerce Limited in Irland, also innerhalb der EU. Was Google anschließend in eigener Verantwortung damit tut, richtet sich nach Googles eigener Datenschutzerklärung |
| Google (Play Integrity) | Echtheitsprüfung in der App für Android beim Gratis-Probezeitraum, bei „Freunde einladen“, bei der Tour ohne Konto und beim Anlegen eines Kontos (Abschnitt 4): Google erhält eine Anfrage der App, gebunden an die einzelne Anfrage oder deine Anmeldung, und gibt uns ein Prüfergebnis — keinen Namen, keine E-Mail-Adresse, keine Kennung deines Kontos | Google Ireland Limited, Irland; Verarbeitung auch durch Google LLC in den Vereinigten Staaten — EU-US-Datenschutzrahmen. Für die Prüfung selbst gelten Googles eigene Datenschutzbestimmungen |
| Google (Google-Play-Dienste, ML Kit) | Dokumentenscanner und Texterkennung in der App für Android laufen auf deinem Gerät. Google erhält dabei Angaben zu Gerät und App (Hersteller, Modell, Android-Version, Paketname, App-Version) und Messwerte zur Nutzung (etwa Dauer, Bildformat und -größe, Fehlercodes) zur Fehleranalyse — keine Bildinhalte und keine erkannten Texte | Google Ireland Limited, Irland; Verarbeitung auch durch Google LLC in den Vereinigten Staaten — EU-US-Datenschutzrahmen. Nach Googles Angaben werden diese Daten nicht an Dritte weitergegeben |
| Stripe | Zahlungsabwicklung beim Kauf im Browser — dieser Weg ist abgeschaltet, es gehen keine Daten an Stripe | entfällt, solange der Weg abgeschaltet ist. Bevor wir ihn anbieten, nennen wir hier Empfänger, Ort und Grundlage der Übermittlung |
| TikTok | Werbemessung in der App, nur nach deiner Zustimmung in Apples Fenster „Tracking erlauben“ (Abschnitte 3 und 4): erfährt, ob eine Anzeige auf TikTok zu deiner Installation, Anmeldung oder zu einem Abo geführt hat, und erstellt uns daraus Berichte über unsere Kampagnen. Für Erhebung, Übermittlung und diese Berichte sind wir mit TikTok gemeinsam verantwortlich; was TikTok danach mit den Daten tut — etwa Zielgruppen bilden, Werbung ausspielen und verbessern, Sicherheit —, verantwortet TikTok allein | TikTok Technology Limited, Irland, gemeinsam mit TikTok Information Technologies UK Limited, Vereinigtes Königreich (Angemessenheitsbeschluss). Gespeichert wird laut TikTok in den Vereinigten Staaten, in Malaysia und in Singapur; aus weiteren Ländern, darunter China, ist ein Fernzugriff möglich — Standardvertragsklauseln, für einzelne Länder Angemessenheitsbeschlüsse. TikTok ist nicht nach dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert |
| IONOS | E-Mail-Postfach unter info@knowtice.eu: Wenn du uns schreibst, liegen deine Nachricht und deine Adresse dort | Deutschland |
Die Modellanbieter erreichen wir ausschließlich über Requesty; eine direkte Verbindung zu einem Modellanbieter besteht nicht.
Beim Kauf in der App übermittelt die App an Apple eine pseudonyme Kennung deines Kontos, damit der Kauf deinem Konto zugeordnet werden kann. Von Apple erhalten wir dafür einen signierten Kaufbeleg: das gekaufte Produkt, den Zeitpunkt, die Laufzeit, den Verlängerungs- oder Kündigungsstand und eine Transaktionsnummer — keinen Namen, keine Zahlungsdaten und keine Apple-ID. Damit schalten wir Pro frei und halten den Stand deines Abos aktuell. Für den Kauf selbst, die Rechnung und eine Erstattung gelten Apples eigene Datenschutzbestimmungen.
Beim Kauf in der App für Android übermittelt die App an Google eine pseudonyme Kennung deines Kontos, damit der Kauf deinem Konto zugeordnet werden kann. Unser Server fragt den Stand des Abos danach bei Google ab und erhält: das gekaufte Produkt, Beginn und Ende der Laufzeit, den Verlängerungs- oder Kündigungsstand und eine Bestellnummer — keinen Namen, keine Zahlungsdaten und keine Adresse deines Google-Kontos. Ändert sich das Abo später, etwa durch eine Kündigung, schickt Google uns eine Meldung, und wir fragen den Stand erneut ab. Das Kennzeichen des Kaufs („Kauf-Token“) speichern wir nur als Prüfwert. Für den Kauf selbst, die Rechnung und eine Erstattung gilt Googles eigene Datenschutzerklärung.
Stripe kommt erst zum Einsatz, wenn wir den Kauf im Browser anbieten; derzeit ist dieser Weg abgeschaltet. Dann gingen an Stripe ausschließlich deine E-Mail-Adresse, Rechnungsangaben und Zahlungsdaten — keine Lerninhalte, keine KI-Eingaben und keine KI-Antworten. Kartendaten sähen wir zu keinem Zeitpunkt. Für die eigentliche Zahlungsabwicklung ist Stripe teilweise selbst verantwortlich, nicht nur unser Auftragsverarbeiter.
Gemeinsame Verantwortung mit TikTok
Stimmst du in der App der Werbemessung zu, übermittelt das TikTok App Events SDK die in Abschnitt 3 genannten Daten an TikTok. Für die Erhebung und Übermittlung dieser Daten und für die Berichte, die TikTok uns daraus über unsere Werbekampagnen erstellt, sind wir mit der TikTok Technology Limited (The Sorting Office, Ropemaker Place, Dublin 2, D02 HD23, Irland) und der TikTok Information Technologies UK Limited (Kaleidoscope, 4 Lindsey Street, London EC1A 9HP, Vereinigtes Königreich) gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO). Dafür haben wir mit TikTok eine Vereinbarung geschlossen, die „Joint Controller Terms“ in TikToks Bedingungen für Werbekunden. Darin ist das Wesentliche so geregelt:
- Wir informieren dich über diese gemeinsame Verarbeitung — mit dieser Erklärung.
- TikTok ist zuständig für deine Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Datenübertragbarkeit (Art. 15 bis 20 DSGVO) an den Daten, die TikTok nach der Übermittlung speichert. Du erreichst TikTok dafür unter tiktok.com/legal/report/privacy. Wendest du dich an uns, geben wir dein Anliegen an TikTok weiter.
- Widersprechen (Art. 21 DSGVO) kannst du jeder Seite für ihre eigene Verarbeitung; bei uns genügt der Widerruf deiner Zustimmung (Abschnitt 4).
Alles, was TikTok danach mit den Daten tut, verantwortet TikTok allein. Wie TikTok Daten verarbeitet, auf welche Rechtsgrundlage es sich stützt und wie du deine Rechte gegenüber TikTok ausübst, steht in TikToks Datenschutzerklärung.
6. KI-Funktionen im Einzelnen
Wenn du eine KI-Funktion auslöst, sendet der Server das dafür ausgewählte Material — je nach Funktion also Kartentext, Skriptausschnitt, angehängte Datei, deine handschriftliche oder getippte Antwort oder — beim auditiven Lernen — den Text, den dein Gerät aus deiner gesprochenen Antwort gemacht hat — an eines der oben genannten Sprachmodelle und gibt dir dessen Antwort zurück. Antwortet das Hauptmodell von Microsoft nicht, ist es überlastet oder lehnt es die Anfrage ab, geht dasselbe Material ein zweites Mal an das Ausweichmodell von Google.
- Die Auswahl der Modelle trifft der Server, nicht der Browser. Es kommen ausschließlich freigegebene Modelle zum Einsatz.
- Wir treffen keine automatisierten Entscheidungen, die dir gegenüber rechtliche Wirkung entfalten oder dich in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigen. Eine KI-Bewertung deiner Antwort ist eine Lernhilfe, keine Prüfungsnote, und sie hat außerhalb der App keine Folgen. Hast du in die Produktanalyse eingewilligt, werten wir dein Nutzungsverhalten aus, um zu verstehen, wo Menschen abspringen — auch das steuert weder deinen Zugang noch deinen Tarif noch das, was dir die App anzeigt.
- In engen Grenzen kann eine Person aus unserem Team eine gespeicherte KI-Eingabe und die Antwort dazu einsehen — nur innerhalb der in Abschnitt 7 genannten Frist, nur mit einer schriftlich festgehaltenen Begründung, und jeder Zugriff wird protokolliert. Wir tun das ausschließlich, um einem gemeldeten Fehler oder einem Missbrauchsverdacht nachzugehen, nie um mitzulesen.
- Wie viel KI du nutzen kannst, ist je Tarif begrenzt. Dafür führen wir Verbrauch und Kosten je Anfrage.
Bevor zum ersten Mal Material an ein Sprachmodell geht, fragt dich die App ausdrücklich um deine Zustimmung — im Kaufbildschirm neben den übrigen Bestätigungen oder, wenn du dorthin nie kommst, beim ersten Aufruf einer KI-Funktion. Ohne diese Zustimmung bleiben die KI-Funktionen aus; alles andere in Knowtice funktioniert weiter. Du kannst sie jederzeit unter Einstellungen → KI-Verarbeitung zurückziehen.
Alle KI-Anfragen laufen über den EU-Zugang von Requesty in Frankfurt, und Requesty verarbeitet sie ausschließlich in der EU. Mit Requesty besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag. Requesty speichert Anfrage- und Antwortinhalte nicht (Zero Data Retention, seit dem 9. September 2026 eingeschaltet), verwendet Ein- und Ausgaben nicht, um Modelle zu trainieren, und erstellt kein Profil einzelner Nutzer. Für die Modellanbieter Microsoft und Google hat uns Requesty am 7. September 2026 schriftlich bestätigt, dass Anfrage- und Antwortinhalte auch dort nicht gespeichert werden; wir lassen nur Modelle zu, die Requesty als „keine Speicherung, kein Training“ einstuft, und nach ihren eigenen Bedingungen verwenden beide Anbieter die Inhalte nicht zum Training. Wir selbst trainieren mit deinen Eingaben und Antworten nichts.
Die natürliche Vorlese-Stimme des auditiven Lernens ist der eine Weg, der nicht über Requesty läuft: Unser Server sendet den Text, der dir vorgelesen werden soll, an Soniox in dessen Region in der Europäischen Union und gibt dir den erzeugten Ton zurück — nichts weiter, insbesondere nicht deine Stimme und kein anderes Material. Nach Sonioxs Bedingungen wird eine solche Anfrage nur im Arbeitsspeicher verarbeitet, nicht gespeichert und nicht zum Training verwendet; mit Soniox besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag, der die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission einschließt. Den Ton behält die App auf deinem Gerät, damit dieselbe Karte nicht ein zweites Mal erzeugt und berechnet wird. Eine andere Stimme gibt es nicht: Ohne Verbindung, ohne KI-Guthaben oder ohne deine Zustimmung pausiert das auditive Lernen; mit Freemium, mit Pro und im Gratis-Probezeitraum gibt es den Modus nicht.
Zusammen mit dem Material übermitteln wir eine pseudonyme Kennung deines Kontos, eine Nummer für den einzelnen Vorgang und den Namen der ausgelösten Funktion — damit sich Fehler und Kosten einer Anfrage zuordnen lassen. Bei der geführten Tour geht außerdem die Fächergruppe mit, die du beim ersten Start angegeben hast, damit der Beispiel-Ordner zu deinem Fach passt. Deine E-Mail-Adresse geht nicht mit. Machst du die Tour ohne Konto, geht auch keine Kontokennung mit, sondern nur das Thema, dein Studienstand und die Fächergruppe; eine Protokollkopie behalten wir davon nicht.
Über die Anfrage hinaus behalten wir eine Protokollkopie von Text und Antwort — in unserer Datenbank in Irland, sonst nirgends. Wir brauchen sie für Fehlersuche, Kostenkontrolle und die Prüfung gemeldeter Missbrauchsfälle und löschen sie nach der in Abschnitt 7 genannten Frist. Bilder und PDF-Seiten sind darin nicht enthalten: An ihrer Stelle stehen nur Dateityp, Größe und eine Prüfsumme.
Davon zu unterscheiden ist, was du aus einer Antwort übernimmst: Karten, Zusammenfassungen oder Probeklausuren, die du behältst, sind von da an deine Lerninhalte und bleiben wie alle anderen gespeichert, solange dein Konto besteht. Die Frist oben gilt für die Protokollkopie, nicht für sie.
7. Wie lange wir speichern
- Konto und Lerninhalte: solange dein Konto besteht.
- Text von KI-Anfragen und -Antworten: 30 Tage, danach nur noch inhaltsfreie Angaben zu Verbrauch und Kosten. Das gilt auch für die Prüfung deiner Antworten: Die Frage, die hinterlegte Musterantwort und deine getippte oder aus Sprache erkannte Antwort verschwinden nach 30 Tagen aus dem Verbrauchsdatensatz.
- Deine Stimme beim auditiven Lernen: wird nicht gespeichert — weder auf dem Gerät noch bei uns. Was bleibt, ist dein Lernstand und, wenn der erkannte Text an die KI ging, dieser Text für die oben genannten 30 Tage.
- Vorgelesene Clips der natürlichen Stimme: nur auf deinem Gerät, je Konto höchstens 250 MB; ein Clip, den du acht Wochen nicht gehört hast, wird beim nächsten Start der App gelöscht, und bei Platzmangel weichen die am längsten nicht gehörten zuerst. Bei uns bleibt der vorgelesene Text als KI-Anfrage für die oben genannten 30 Tage, bei Soniox bleibt nichts.
- Inhaltsfreie Betriebsdaten mit Personenbezug: 12 Monate. Das betrifft die Einzelsätze zu deinen KI-Anfragen und die gezählten Nutzungsereignisse; ein nächtlicher Lauf löscht beides automatisch. Widerrufst du die Einwilligung in die Produktanalyse, löschen wir deine Nutzungsereignisse sofort (Abschnitt 9).
- Verbrauchs- und Guthabenübersicht deiner KI-Nutzung: solange dein Konto besteht. Bei der Löschung verliert sie den Bezug zu dir und lässt sich danach niemandem mehr zuordnen.
- Gelöschte Karten, Stapel, Skripte und Logikmodelle: 14 Tage im Papierkorb; danach entfernt die App sie beim nächsten Öffnen endgültig.
- Gelöschte hochgeladene Dateien (Bilder, Zeichnungen, PDFs): 14 Tage im Papierkorb auf unserem Server. In dieser Zeit holt die App eine Datei zurück, wenn deine Inhalte sie noch brauchen — etwa weil ein anderes Gerät sie versehentlich entfernt hat. Danach räumt ein nächtlicher Lauf sie endgültig aus dem Speicher. Löschst du dein Konto, gilt diese Frist nicht: Deine Dateien gehen dann in der nächsten Nacht (Abschnitt 9).
- Rückmeldungen samt angehängten Bildern: 12 Monate, nachdem wir deine Meldung geschlossen haben. Eine offene Meldung bleibt, bis sie geschlossen ist — längstens bis zur Löschung deines Kontos.
- Antworten auf Umfragen in der App: bis wir die Umfrage löschen, längstens bis zur Löschung deines Kontos.
- Protokoll unserer Einsichtnahmen in KI-Inhalte (Abschnitt 6): 36 Monate.
- Kaufbeleg und Kaufmeldungen von Apple oder Google Play (Produkt, Laufzeit, Stand, Transaktions- bzw. Bestellnummer): solange dein Konto besteht; bei der Kontolöschung gehen sie mit. Meldungen, die keinem Konto zugeordnet sind, löscht ein nächtlicher Lauf nach 12 Monaten.
- Einladungen: Eine Einladung, die niemand angenommen hat, 30 Tage nach ihrem Ablauf oder Rückzug. Wurdest du über eine Einladung zugelassen, bleibt sie, solange dein Konto besteht, und geht mit ihm.
- Zählung der Tour-KI je Netzadresse: 2 Tage; danach löscht sie der nächste Aufruf der Tour-KI. Die Tageszahlen ohne Bezug zu einer Person bleiben.
- Zählung von Willkommensseite, Tour, Anmeldung und Paketwahl je Netzadresse: 2 Tage; danach löscht sie die nächste Meldung. Die Tageszahlen ohne Bezug zu einer Person bleiben.
- Konten ohne Bestätigung: Legst du ein Konto an und bestätigst deine E-Mail-Adresse nie über den Link in unserer E-Mail, kannst du dich damit nicht anmelden. Deine E-Mail-Adresse und den Prüfwert deines Passworts löscht ein nächtlicher Lauf dann nach 7 Tagen.
- Prüfwert deines Apple-Accounts bei Einladungen: 12 Monate, nachdem die App ihn zuletzt mitgeschickt hat, auch wenn du dein Konto vorher löschst — sonst ließe sich mit Löschen und Neuanlegen dieselbe Einladung immer wieder belohnen. Danach löscht ihn ein nächtlicher Lauf. Die übrigen Angaben zu Einladungen löschen wir mit deinem Konto.
- Prüfwert deines Apple-Accounts beim Gratis-Probezeitraum: 12 Monate ab dem Start, auch wenn du dein Konto vorher löschst — sonst gäbe Löschen und Neuanlegen den nächsten Probezeitraum. Danach löscht ihn ein nächtlicher Lauf.
- Ja/Nein-Werte zu deinem Gerät bei Google (Device Recall, nur in der App für Android): Google speichert sie bis drei Jahre nach dem letzten Lesen oder Schreiben, auch wenn du dein Konto löschst — sonst gäbe Löschen und Neuanlegen den nächsten Gratis-Probezeitraum oder die nächste Tour-KI. Mit deinem Konto sind sie nicht verbunden.
- Geteilte Dokumente: Ein Freigabelink läuft nach 30 Tagen ab, oder früher, wenn du beim Erstellen eine kürzere Zeit wählst — höchstens 30 Tage. Die dafür abgelegte Fassung des Dokuments löschen wir anschließend automatisch, mit ihr, falls du eine Höchstzahl gesetzt hattest, die Prüfwerte darüber, welche Konten den Link geholt haben. Ziehst du den Link vorher zurück, löschen wir beides sofort; eine Download-Adresse, die jemand kurz zuvor bekommen hat, läuft danach ins Leere, weil die Dateien weg sind. Bleibt beim sofortigen Löschen eine Datei hängen, holt der nächtliche Lauf sie — dann kann bis zu ein Tag vergehen. Eine Kopie, die jemand bereits in seine Bibliothek geholt hat, gehört zu seinem Konto und bleibt dort; die bekommst du nicht zurück.
- Merkliste verwaister Dateien: 30 Tage. Löschst du ein hochgeladenes Bild oder dein Konto, verschwindet die Datenbankzeile sofort; die Datei selbst räumt ein nächtlicher Lauf aus dem Speicher — beim gelöschten Bild nach den 14 Tagen im Papierkorb, beim gelöschten Konto in der nächsten Nacht. Bis dahin merkt sich der Server ihren Pfad, und dieser Pfad enthält die Kennung deines Kontos. 30 Tage, nachdem die Datei wirklich weg ist, verschwindet auch die Merkzeile.
- Lokale Kopie auf deinem Gerät: bis du die App oder ihre Daten in deinem Browser löschst. Abmelden allein entfernt sie nicht, damit du nach der nächsten Anmeldung weiterarbeiten kannst. Löschst du dein Konto, entfernt die App sie auf dem Gerät, auf dem du löschst; auf anderen Geräten bleibt sie, bis du dort die App oder ihre Daten löschst.
- Namen in der Gerätesuche: bis du die Funktion ausschaltest, dich auf dem Gerät abmeldest oder dein Konto löschst, spätestens 30 Tage nachdem du die App auf dem Gerät zuletzt benutzt hast. Löschst du dein Konto, entfernt die App sie auf dem Gerät, auf dem du löschst; auf einem anderen Gerät, sobald du Knowtice dort mit Verbindung öffnest, dich dort abmeldest oder die Funktion dort ausschaltest.
- Werbemessung: Für die Messung mit TikTok speichern wir selbst nichts außer deiner Entscheidung auf dem Gerät. Die Stufe für SKAdNetwork liegt bei Apple, bis Apple sie gemeldet hat; TikTok bewahrt die Ereignisse der Werbemessung nach seinen Bedingungen für Werbekunden höchstens 18 Monate auf.
- Herkunft aus dem App Store (Produktanalyse, nur in der App): bis du die Einwilligung in die Produktanalyse widerrufst — dann löschen wir sie sofort — oder dein Konto löschst. Mit der Kontolöschung verliert sie den Bezug zu dir und bleibt nur als Zahl in unserer Auswertung, welche Anzeige zu einem Konto geführt hat.
- Anmelde-E-Mails beim Versanddienstleister: 30 Tage.
- Sicherungskopien der Datenbank: 7 Tage. Supabase legt jeden Tag eine Sicherung der gesamten Datenbank an und bewahrt jede sieben Tage auf. Was du löschst oder was nach einer der Fristen hier gelöscht wird, steht deshalb noch bis zu 7 Tage in einer solchen Sicherung. Wir greifen auf eine Sicherung nur zurück, um nach einem Fehler oder Angriff den Dienst als Ganzes wiederherzustellen — nie, um einzelne Daten zurückzuholen. Tun wir das, löschen wir danach erneut die Konten, die seit dieser Sicherung gelöscht wurden, und alles, dessen Frist hier inzwischen abgelaufen ist. Hochgeladene Bilder, Zeichnungen und PDFs liegen nicht in der Datenbank und sind in diesen Sicherungen nicht enthalten.
- Zugriffs- und Sitzungsprotokolle bei Vercel und Supabase: nach deren Vorgaben, auf Tage begrenzt; eigene Zugriffsprotokolle führen wir nicht.
- Abrechnungsunterlagen: nach den steuer- und handelsrechtlichen Fristen — acht Jahre für Buchungsbelege, zehn Jahre für Bücher und Abschlüsse. Diese Unterlagen werden bei einer Kontolöschung nicht mitgelöscht — das schreibt das Gesetz so vor.
8. Was du angeben musst
Für ein Konto brauchen wir deine E-Mail-Adresse und ein Passwort — oder deine Anmeldung mit Apple — und deine Bestätigung, dass du alt genug bist und die Nutzungsbedingungen akzeptierst. Das ist nötig, um den Nutzungsvertrag mit dir zu schließen: Ohne Adresse und Passwort oder Apple kannst du dich nicht anmelden, ohne diese Bestätigung legen wir kein Konto an. Begrüßung und Einführungstour gehen auch ohne Konto; was du dabei angibst, bleibt bis zur Anmeldung nur auf deinem Gerät und geht dann in dein Konto über. Welche Fassung der Nutzungsbedingungen du akzeptiert hast, halten wir mit ihrem Stand-Datum an deinem Konto fest. Eine gesetzliche Pflicht, uns diese Daten zu geben, gibt es nicht — ohne sie ist Knowtice aber nicht nutzbar.
Alles andere ist freiwillig: Name, Studienfach und Lieblingsfarbe beim ersten Start, die Einwilligung in die Produktanalyse, Rückmeldungen und Antworten auf Umfragen in der App. Gibst du sie nicht, funktioniert die App genauso, und dir entsteht kein Nachteil.
9. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen, die wir auf ein berechtigtes Interesse stützen (Art. 21).
Dein Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO. Soweit wir Daten auf ein berechtigtes Interesse stützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, siehe Abschnitt 4), kannst du dieser Verarbeitung aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir weisen zwingende schutzwürdige Gründe nach, die deine Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Eine formlose Nachricht an info@knowtice.eu genügt.
Deine Einwilligung in die Produktanalyse kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen: in der App unter Einstellungen → Nutzungsdaten. Der Widerruf gilt für dein Konto auf allen Geräten; ab dann sendet die App keine Nutzungsereignisse mehr, und unser Server nimmt keine mehr an. Die bis dahin gezählten Nutzungsereignisse deines Kontos löschen wir mit dem Widerruf, ebenso die Herkunft aus dem App Store. Damit das auf allen Geräten wirkt, muss der Widerruf unseren Server erreichen. Bist du in dem Moment offline, gilt er auf dem Gerät sofort, und die App sagt dir, dass er noch unterwegs ist; sie trägt ihn beim nächsten Start nach. Bis dahin können andere Geräte, an denen du angemeldet bist, weiter Ereignisse senden. Es bleiben nur der Zeitpunkt deiner Registrierung sowie Beginn und Ende eines Abos, weil sie nicht auf der Einwilligung beruhen (Abschnitt 3). Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bis zum Widerruf bleibt unberührt.
Wende dich dafür an info@knowtice.eu. Wir antworten innerhalb eines Monats.
Dein Konto löschst du selbst in der App: Einstellungen → Konto → „Konto löschen“. Zur Bestätigung tippst du deine E-Mail-Adresse ab — hast du dich mit Apple angemeldet und deine Adresse verborgen, stattdessen „LÖSCHEN“. Mit Apple angemeldet bestätigst du das Löschen danach noch einmal bei Apple; damit ziehen wir die Freigabe bei Apple zurück, und Knowtice verschwindet aus der Liste der Apps, die deinen Apple-Account verwenden. Schlüssel von Apple speichern wir dafür nicht. Klappt der Rückzug nicht, löschen wir dein Konto trotzdem; die Freigabe entfernst du dann selbst in deinen Apple-Einstellungen. Danach sind dein Zugang, deine Karten, Stapel und Logikbäume, dein Skript mit allen Seiten, hochgeladene Bilder und Zeichnungen, deine Einstellungen und deine Rückmeldungen weg, und wir stellen sie auch nicht wieder her. Was davon in unserer Datenbank lag, steht nur noch bis zu 7 Tage in deren täglichen Sicherungskopien; Bilder und Zeichnungen sind dort nicht enthalten. Müssen wir den Dienst einmal aus einer solchen Sicherung wiederherstellen, löschen wir dein Konto danach sofort erneut (Abschnitt 7). Auf dem Gerät, auf dem du löschst, entfernt die App auch die lokale Kopie und die Namen in der Gerätesuche. Auf anderen Geräten entfernt sie die Namen, sobald du Knowtice dort mit Verbindung öffnest; die lokale Kopie bleibt dort, bis du die App oder ihre Daten löschst.
Ein Abo, das du über den App Store abgeschlossen hast, gehört zu deiner Apple-ID: Die Kontolöschung beendet es nicht, kündigen kannst du es nur in deinen Apple-Einstellungen — die App weist dich vor dem Löschen darauf hin. Ebenso gehört ein Abo, das du über Google Play abgeschlossen hast, zu deinem Google-Konto: Die Kontolöschung beendet es nicht, kündigen kannst du es nur in Google Play — auch darauf weist dich die App vor dem Löschen hin. Ein Abo, das du direkt bei uns im Browser abgeschlossen hast (derzeit nicht angeboten), beenden wir im selben Schritt; die restliche bezahlte Zeit wird nicht erstattet. Wurdest du über eine Einladung zugelassen, geht auch diese Einladung samt deiner E-Mail-Adresse mit. Deine noch bestehenden Freigabelinks löschen wir ebenfalls; Kopien, die andere daraus schon in ihre Bibliothek geholt haben, bleiben in deren Konten — sie gehören dort nicht mehr dir. Nicht mitgelöscht werden Unterlagen, die wir gesetzlich aufbewahren müssen, sowie inhaltsfreie Verbrauchs-, Kosten- und Guthabenzeilen und gezählte Nutzungsereignisse; sie verlieren dabei den Bezug zu dir. Kurz stehen bleibt außerdem die Merkliste der Dateien, die noch aus dem Speicher zu räumen sind: Ihre Einträge tragen den Dateipfad, und darin steckt die Kennung deines Kontos. Sie verschwinden 30 Tage, nachdem die Datei wirklich weg ist (Abschnitt 7). Hast du den Gratis-Probezeitraum gestartet, bleibt der Prüfwert deines Apple-Accounts ohne Bezug zu deinem Konto bis zu 12 Monate ab dem Start stehen, damit sich der Probezeitraum nicht durch ein neues Konto wiederholen lässt. Ebenso bleibt der Prüfwert deines Apple-Accounts aus „Freunde einladen“ ohne Bezug zu deinem Konto bis zu 12 Monate stehen, damit sich eine Einladung nicht durch ein neues Konto wiederholen lässt.
Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
10. Altersgrenze
Knowtice richtet sich an Personen ab 16 Jahren. Beim ersten Start der App, spätestens beim Anlegen deines Kontos, musst du bestätigen, dass du mindestens 16 Jahre alt bist. Ab 16 kannst du in Deutschland selbst in eine Datenverarbeitung einwilligen (Art. 8 DSGVO).
Die KI-Funktionen stehen erst ab 18 Jahren zur Verfügung. Mit deiner Einwilligung in die KI-Verarbeitung (Abschnitt 6) bestätigst du, dass du mindestens 18 Jahre alt bist. Ohne diese Einwilligung geht nichts an die KI-Anbieter.
11. Änderungen
Wenn sich die Verarbeitung ändert, ändern wir diese Erklärung. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung mit dem oben genannten Stand.